Wir sind als Menschen einerseits klein und begrenzt. Auf der anderen Seite gehören zu unserem authentischen Menschsein auch unsere Größe, Würde und Göttlichkeit. Das göttliche Licht ist in uns und wir sind es. Aber wir haben diese Göttlichkeit in uns selbst verleugnet und auch von klein auf erlebt, dass die verleugnet wurde.
Was wir gerade auf der Welt erleben, ist die Suche nach dieser in uns verleugneten Größe und Göttlichkeit im Außen: in Macht und dem Aufbau von Empires und dem Überfall von anderen Ländern; im Spielen von Gott über andere Menschen und Völkern, im Streben nach Allwissenheit und -macht per Technologie, im Transhumanismus und in vielen anderen Spielarten des Strebens nach Macht, Größe und Unbeschränktheit.
Mit der Freiheit, die das Menschsein kennzeichnet, ist verbunden, dass wir alle Licht und Schatten sind.
Während manche Menschen skrupellos ihr Ego leben, ohne Rücksicht auf andere, haben viele, gerade wir spirituelle Menschen, das Ideal, "gut" zu sein, und sehen uns selbst oft auch als "gute" Menschen. Unsere Seele ist aber größer als unser jetziges bewusstes Leben. Sie enthält auch Seelenanteile und Inkarnationen, in denen wir ganz anders ausgerichtet waren.
Wir sind auch nicht auf der Erde, um nur "gut" zu sein, sondern um Erfahrungen in Licht und Schatten zu sammeln. Wenn wir all diese Erfahrungen bejahen, können wir zu einer gereiften Freiheit in einer neuen Entwicklungsstufe als Mensch kommen.
In der Aufstellung heute hat sich gezeigt, wie wir das Negative in unserer gegenwärtigen Welt noch beständig selbst erschaffen, indem wir das Dunkle in uns verdrängen, statt es auch zu bejahen und zu integrieren.
Damit die Kriege in der Welt aufhören können, muss zuerst der Krieg der Geschlechter in unseren Seelen aufgelöst werden. In der letzten Aufstellung haben wir dieses Thema auf einer tiefen Ebene bearbeitet und ein sehr lange zurückliegendes Trauma angeschaut.
Diesmal gingen wir hier weiter auf einer Ebene, die schon viel näher an unserem konkreten Leben war, mit dem Fokus: Als Mann in seiner Männlichkeit und als Frau in ihrer Weiblichkeit willkommen sein.
Die lange Zeit der fehlenden Harmonie zwischen Männern und Frauen hat tiefe Spuren in unseren Seelen und Ahnenreihen hinterlassen. Dementsprechend ließen diese sich weder leicht noch schnell auflösen.
Weiterlesen: Mit unserer Männlichkeit und Weiblichkeit willkommen sein
Die gesunde Beziehung zwischen Männern und Frauen, zwischen dem männlichen und weiblichen Prinzip in uns und in der Gesellschaft ist die Grundlage für vieles vieles anderes. In dieser Aufstellung konnten nun wichtige Schritte geschehen, die sich in den letzte Malen vorbereitet hatten.
Viel alte Schwere konnte sich lösen und ganz entscheidende falsche Glaubenssätze in der Beziehung der Geschlechter konnten sich zeigen und lösen.
Auch für das ungesunde Ego, das unsere Welt so stark prägt, zeigte sich ein wichtiger Ursprung und Heilungsweg.
Krieg in der Ukraine, aber auch im Nahen Osten, und anderen Teilen der Welt. Auch Deutschland und Europa sollen kriegsbereit werden.
Was müssen wir anschauen und heilen, um trotzdem zu einer positiven Zukunft zu gelangen?
Der Schlüssel dazu ist, von einem gesunden Ich ausgehend in eine tiefe Verbundenheit zu kommen. Eine Verbundenheit mit uns selbst, unserem Körper, der Erde, der Menschheit, dem Universum und dem Göttlichen.
Und in dieser tiefen Verbundenheit gilt es, die urmännliche Kraft zu heilen und zu integrieren.
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