Wir sind als Menschen einerseits klein und begrenzt. Auf der anderen Seite gehören zu unserem authentischen Menschsein auch unsere Größe, Würde und Göttlichkeit. Das göttliche Licht ist in uns und wir sind es. Aber wir haben diese Göttlichkeit in uns selbst verleugnet und auch von klein auf erlebt, dass die verleugnet wurde.
Was wir gerade auf der Welt erleben, ist die Suche nach dieser in uns verleugneten Größe und Göttlichkeit im Außen: in Macht und dem Aufbau von Empires und dem Überfall von anderen Ländern; im Spielen von Gott über andere Menschen und Völkern, im Streben nach Allwissenheit und -macht per Technologie, im Transhumanismus und in vielen anderen Spielarten des Strebens nach Macht, Größe und Unbeschränktheit.
Die Ausgangsfrage war, welche Rolle Luzifer für uns und die Menschheit spielt und wie wir als Menschen zu einem positiven Entwicklungsschritt kommen.
Aufstellugsbeginn: Wir, unsere Seele, Luzifer, die Menschheit, die Erde, die göttliche Quelle, die Plejadier
Wir haben zu Beginn wenig Kontakt irgendwohin. Die Erde fühlt sich rücksichtslos übergangen und nicht gesehen. Die Menschheit möchte auch gar nicht die Erde sehen und Rücksicht auf sie nehmen, und wir sind eben auch nicht in Kontakt mit ihr. Die göttliche Quelle fühlt sich auch vergessen und ignoriert.
Luzifer steht auf einem Stuhl und inszeniert ein Schauspiel auf der Bühne. Er ist groß und ein Wesen mit viel Licht, hält das göttliche Licht aber von uns fern. Auch Gaben und Schätze, die eigentlich zu uns gehören, wie Weisheit und Fülle, hält er bei sich und fern von uns.
Die Plejadier stehen für Wesen im Universum, die eine ähnliche Entwicklung wie wir Menschen auf der Erde hinter sich haben, aber schon viel weiter fortgeschritten sind und uns hilfreich zur Seite stehen. (siehe Erläuterung unten). In der Aufstellung halten sie einen Entwicklungsraum offen, ohne aktiv einzugreifen.
Es tauchen nun zwei wichtige weitere Rollen in der Aufstellung auf, die sich als Schlüssel zeigen. Als Erstes zeigt sich eine weibliche Kraft. Sie drückt Wertschätzung uns gegenüber aus. Denn sie sieht und ehrt das Göttliche in uns.
Dann, auf die Frage hin, welche Rolle Luzifer für uns spielt, taucht diese unsere Göttlichkeit selbst auf.
In dem Maße, in dem das göttliche Licht in uns verleugnet und vergessen ist, erscheint im Außen Luzifer als dessen Persiflage und Parodie.
Bei unserer Göttlichkeit ist viel Schmerz im Herzbereich und im oberen Kopfbereich (Kronenchakra) zu spüren. Es tauchen Bilder auf, dass wir unsere Göttlichkeit einerseits selbst verleugnet und vergessen haben. Andererseits haben wir auch erlebt, dass sie bei unserer Inkarnation im Schoß einer Mutter als Embryo nicht gesehen und gewürdigt wurde, auch später dann als Kind ebenso oft nicht. Auch im Ahnenfeld und in der Seele sind viele, viele Erfahrungen von Erniedrigung und Verleugnung unserer Würde.
Das Weibliche, das das Göttliche in uns ehrt, wirkt hier als tiefes Heilmittel. Auch die göttliche Quelle bitten wir um Heilung. Es melden sich auch Schattenanteile von uns. Hier waren wir eher mit Luzifer verbunden und sehr weit von unserer eigenen inneren Göttlichkeit entfernt. Wir wenden uns auch ihnen zu mit der Bitte an die göttliche Quelle um Heilung und Integration all unserer Seelenanteile.
Die Heilung geschieht in einem inneren Prozess des heilenden Fühlens alten Schmerzes und alter Erfahrungen und deren allmählicher Transformation und Integration.
Irgendwann sind wir so weit, dass wir uns der Mutter Erde zuwenden können. Diese ist sehr leidend und am Ende ihrer Kräfte, zugleich wütend, dass wir überhaupt nicht im Kontakt mit ihr waren in all unserem Tun.
Wir sind noch durch zwei Dinge von der Erde getrennt: In unserem Wurzelchakra und unserer Erdverbindung sind noch leid- und schmerzvolle Erfahrungen gespeichert, die wir auf der Erde gemacht haben. Wir haben sie der Erde zugeschrieben und wollten deshalb nicht mehr hier sein und nicht mehr auf ihr inkarnieren. Aber an diesen schlimmen Erfahrungen war nicht die Erde schuld, sondern unsere Entscheidungen und deren karmische Folgen. Der Schmerz daraus möchte nicht mehr zwischen uns und der Erde stehen, sondern bei uns gefühlt werden und Heilung finden.
Weiterhin ist mit der Verbindung zur Erde noch etwas assoziiert: Etwas, das sich zunächst sehr wütend anfühlt und das uns zurückschrecken lässt. Es wird darin mit der Zeit das starke Weibliche und die Mutter deutlich, die sich in ihrer Göttlichkeit nicht gesehen und geehrt fühlt. Deshalb ist sie verletzt und wütend.
Die göttliche Quelle erinnert hier Mutter Erde (und die verletzten Mütter), in ihre eigene Macht zu gehen. Sie sind nicht nur Opfer, sondern zuerst Schöpfer ihrer eigenen Erfahrungen und in ihrem eigenen Entwicklungs- und Lernprozess. Dies ermöglicht, aufkommenden Gefühlen von Schuld bei uns wieder zu gehen und wirkt sehr erleichternd.
Die Mutter und das starke Weibliche in ihr wollen sich wieder mit dem Weiblichen, das das Göttliche in uns ehrt, verbinden. Wir wiederum ehren das Göttliche im Weiblichen und in der Mutter.
Noch aber hat Luzifer in der Aufstellung spürbar Macht und Kraft in seiner Rolle und kann uns von unseren eigenen göttlichen Gaben trennen.
Dies ändert sich aber, als wir unsere Liebe zu uns selbst und zur Mutter Erde zulassen und fühlen können und unsere Sehnsucht nach Verbindung mit der Erde deutlich zum Ausdruck bringen. Dieser Fluss der Liebe bringt noch einmal eine deutliche positive Veränderung. Jetzt können Weisheit und Fülle wieder als unser natürliches Recht zu uns kommen.
Die Plejaden
Aus wissenschaftlicher Sicht handelt es sich um einen offenen Sternenhaufen, rund 440 Lichtjahre von der Erde entfernt und etwa 100 Millionen Jahre alt. Ihre bläuliche Farbe weist darauf hin, dass diese Sterne heißer und massereicher sind als unsere Sonne: jung, kraftvoll und voller Energie.
Doch jenseits aller astronomischen Fakten tragen die Plejaden für viele Menschen eine tiefere, spirituelle Bedeutung. In Mythen und Überlieferungen vieler Völker stehen sie für Herkunft, Führung und Bewusstseinserweiterung. Schon die alten Griechen erzählten von den sieben Töchtern des Titanen Atlas und der Meeresnymphe Pleione, die von Zeus als Sterne an den Himmel gesetzt wurden, als Zeichen des Schutzes und der Verbindung zwischen Himmel und Erde.
In spirituellen Lehren gelten die Plejaden als Ort höherer Intelligenz, als Sitz lichtvoller Wesen, die der Erde auf energetischer Ebene nahe sind. Sie werden mit Erwachen, Heilung und Erinnerung in Verbindung gebracht. Eine Erinnerung an unsere eigene Herkunft aus dem Licht und an das Wissen, dass alles im Universum miteinander verbunden ist.
Wenn du nachts in den Himmel blickst und dein Blick auf diesen feinen, funkelnden Cluster fällt, spürst du vielleicht selbst: Hier geht es nicht nur um Sterne. Es geht um etwas, das weit über unser Denken hinausreicht – ein kosmisches Zuhause in der Tiefe der Seele.
Quelle: https://frankfurter-ring.de/plejader/